HERZLICH WILLKOMMEN
auf der Homepage
des Eifelvereins Ortsgruppe Kaisersesch
Liebe Wanderfreunde!
Unsere diesjährige traditionelle Jagdwurstwanderung findet am Sonntag, 22.03.2026, statt. Hierzu treffen wir uns um 13:30 Uhr an der Martinshütte im Kaisersescher Naherholungsgebiet. Von hier aus wandern wir in der Gemarkung Kaisersesch eine Strecke von etwa 8 km. Unser Ziel ist, wie auch der Startpunkt, die Martinshütte. Hier wollen wir unsere Wanderung in geselliger Runde mit Jagdwurst- und Käsebrötchen, sowie diversen Getränken ausklingen lassen. Für Getränke und Essen wird ein geringer Unkostenbeitrag erhoben. Eine verbindliche Anmeldung ist bei Wanderführer Klaus Werner Juchem unter Telefon 0171 2810994 oder 02653 912420 bis zum 14.03.2026 erforderlich.
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt.
Diese Wanderung ist nur für Mitglieder der Ortsgruppe Kaisersesch im Eifelverein.
Auf eine rege Beteiligung freut sich Euer Wanderführer
Klaus Werner Juchem
Der „Eifler Mühlsteinweg“ ist das Ziel unserer nächsten Wanderung. Die 14 km lange Streckenwanderung führt am Sonntag, 08. März 2026, vom Grubenfeld in Mayen über die Ettringer Lay und das Kottenheimer Winfeld zur Vulkanbrauerei nach Mendig. Hier ist eine Schlusseinkehr geplant. Bei der Wanderung werden 240 Meter im Anstieg und 280 Meter im Abstieg überwunden. Der seit über 7000 Jahren betriebene Basaltabbau und die geschichtliche Entwicklung des Fördergebietes sind ständiger Begleiter. Bei der „Ettringer Lay“ gibt es die 40 Meter hohe „große Wand“ aus Basaltlava, inklusive Grubenkränen und einem Basaltsockel zu sehen. Vom Kottenheimer Büden erhascht man einen Bick auf das heutige Basaltabbaugebiet. Im Kottenheimer Winfeld sind verschiedene Relikte aus vergangener Zeit vorhanden. Trittsicherheit ist erforderlich sowie festes Schuhwerk und Rucksackverpflegung. Die Verwendung von Stöcken ist empfehlenswert. Anmeldungen nimmt DWV-Wanderführerin Claudia Diensberg unter der Telefonnummer 02653 / 911305 entgegen. Der Treffpunkt ist am Sonntag, 08. März, um 10.00 Uhr am Balduinplatz in Kaisersesch. Anschließend geht es in Fahrgemeinschaften nach Mayen und Mendig.

Am 18. Januar startete unsere Ortsgruppe mit der alljährlichen, traditionellen Winterwanderung in die Wandersaison 2026. Trotz Nebels konnte Wanderführer Herbert Peters wieder zahlreiche Mitglieder an der Martinshütte begrüßen. Nach einer kurzen Wanderung von ca. 7 km freuten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die beheizte Hütte. Dort wurden bei Kaffee, Kuchen und Glühwein noch einige Stunden in geselliger Runde verbracht.

16 Mitglieder und Interessierte konnte unser Wanderführer Klaus Trumpler zur letzten Herbstwanderung begrüßen. Bei kühler, aber trockener Witterung mit bester Fernsicht war der Startpunkt an der „Schweißschlackenbombe“ in Bettenfeld. Nach kurzer Erläuterung zu deren Herkunft und den naheliegenden Kratern des Mosenberges, ging es hangab nach Meerfeld, dem Zentrum des größten Maarkessels der Eifel. Eine kurze Unterbrechung mit Besuch der historisch interessanten Kirche ging es bergan auf den nördlichen Rand des Maarkessels bis zum Aussichtsturm Landesblick auf 516 m Höhe. Herrliche Ausblicke auf den Steinbruch Mosenberg, Meerfeld, das Maar und die weite Eifel entlohnten für den mühevollen Anstieg. Der kräftige Wind ließ die Pause allerdings kurz ausfallen und es folgte der Abstieg zum Ostrand des Maares. Dort endet auch der Kosmosradweg, wozu einige Erläuterungen folgten. Nach der nördlichen Umrandung des Maarsees wanderte die Gruppe wieder hinauf auf die Hochebene von Bettenfeld. Nach erneut tollen Ausblicken, diesmal von Süden über das Maar und den Kessel, wurde nach 10 Kilometern der Ausgangspunkt wieder erreicht. In einer nahe gelegenen Mühle fand die Herbstwanderung einen geselligen Abschluss.
Eine Wandergruppe unseres Vereins nahm am 12. Oktober 2025 an einer Sternwanderung zur Eröffnung des Digitalen Pfades im Kaulenbachtal teil. Die Gruppe traf sich am frühen Sonntag Morgen am Bahnhof in Kaisersesch und startete von dort nach Leienkaul zum Treffpunkt am Gemeindehaus. Bei ihrer Ankunft hatte sich bereits eine beachtliche Gruppe von Wanderern eingefunden. Ein Mitglied des Vereins zur Erhaltung der Schieferbergbaugeschichte e.V. begrüßte die Anwesenden und informierte über den Ablauf des Tages. Weiterhin gab es erste Einblicke zum Digitalen Lehrpfad. Auf dem Weg durch das ehemalige Schiefer-Abbaugebiet erhielten die Teilnehmer spannende Einblicke in die Bergbaugeschichte des Kaulenbachtals. Am Peters-Platz traf man auf die Wandergruppen aus Laubach und Müllenbach. Gemeinsam führte der Weg weiter zur Herrenwiese, um am offiziellen Eröffnungsprogramm teilzunehmen. Der Tag klang später mit Livemusik, Essen und diversen Kaltgetränken bei guten Gesprächen aus. Ein besonderer Dank gilt den Mitgliedern des Vereins zur Erhaltung der Schieferbergbaugeschichte für ihren unermüdlichen Einsatz im Kaulenbachtal, so dass Wanderer und Besucher sich im Tal wohlfühlen und die Flora und Fauna genießen können.

Auch in diesem Herbst veranstalteten wir wieder unsere traditionelle Komm-mit-Wanderung rund um den Schiefen Turm. Mehr als 150 Wanderer und Naturfreunde machten sich auf die beiden wunderschönen Strecken, die Wanderwart Herbert Peters im Vorfeld ausgewählt hatte: eine über sechs und eine über elf Kilometer. Bei trockenem Herbstwetter gab es auch wieder auf der Strecke eine Schnitzeljagd für Kinder, bei der jedes Kind nach Ankunft in der Alten Schule einen Preis bekam. Der Wettbewerb wurde wieder von Achim Steffes ausgearbeitet. In diesem Jahr nahmen 14 Kinder teil. Ein besonderer Dank geht an den zuständigen Revierförster Markus Brengmann, der tolle Geschenke, auch aus dem Bereich Naturbildung, für die Preise bereitstellte. Chefkoch Hermann Näckel verwöhnte die Wanderer und Gäste wieder mit einem tollen Menü, außerdem stand eine reichhaltige Kuchentheke bereit. Nachmittags konnte der Vereinsvorsitzende Klaus Werner Juchem die drei teilnehmerstärksten Wandergruppen auszeichnen: die Eifelvereins-Ortsgruppe Münstermaifeld mit 22 Wanderern, die Ortsgruppe aus Bad Breisig mit 20 und den Heimat- und Verkehrsverein Masburg mit 18 Teilnehmern. Die Veranstaltung war einmal mehr ein voller Erfolg und die Ortsgruppe Kaisersesch freut sich bereits auf die Komm-mit-Wanderung 2026, die am letzten Sonntag im September stattfinden wird.

Wanderfreunde der Eifelvereins-Ortsgruppen Hillesheim und Ulmen waren bei uns zu Gast, um eine gemeinsame Wanderung in unserer schönen Heimat durchzuführen. Die Sonne lachte, es wehte eine leichte Brise, als sich 27 Wanderer auf den Weg durch das Naherholungsgebiet von Kaisersesch machten. Ihr Ziel war das Kaulenbachtal bei Leienkaul, mit den ehemaligen Schiefergruben und den alten Gebäuderesten sowie dem Spalthaus. Unterwegs genoss die Gruppe die wunderbaren Blicke in die Eifellandschaft und in den entfernten Hunsrück, und erfuhr auch einiges über den letzten Wolf in der Eifel. Am Aussichtspunkt beim Reiterhof Maria Schacht bekamen die Wanderer beim Anblick der riesigen Schieferhalden einen ersten Eindruck von der schweren Arbeit der Bergleute. Auf der Herrenwiese angekommen, machten die Wanderer im neu errichteten Spalthaus eine Rast. Claudia Diensberg informierte die Gruppe über die Geologie und die Arbeit der Bergleute. Der nächste Höhepunkt war der Besuch des Klosters Maria Martental mit seiner Wallfahrtskirche und einer tollen Gesangseinlage einer Mitwanderin. Durch das Sesterbachtal führte die Strecke Richtung Leienkaul und weiter zum Ausgangspunkt nach Kaisersesch. Beim Besuch in der örtlichen Gastronomie ließ man den Tag bei guten Gesprächen, Essen und Getränken ausklingen.

Der Üdersdorfer Wasser- und Felsenweg war das Ziel einer Wanderung unserer Ortsgruppe. Bei milden Temperaturen machte sich die elfköpfige Wandergruppe auf die abwechslungsreiche, 14 Kilometer lange Strecke mit 470 Höhenmetern im Auf- und Abstieg. Kaum hatte die Gruppe die ersten Höhenmeter bewältigt, fiel ihr Blick auf eine stillgelegte Lavagrube. An den unterschiedlichen Schichtungen der Steilwände ist der vulkanische Ursprung der Region ablesbar. Die Grube wirkt wie ein Fenster in die Erdgeschichte und bot Gelegenheit, kurz innezuhalten und den besonderen Charakter dieser Landschaft zu würdigen. Weiter führte der Weg zur Löhley, einem beeindruckenden Felsenmassiv, das majestätisch aus dem dichten Wald aufragt. Moosbewachsene Basaltbrocken wirkten wie überdimensionale Smaragde im Schatten der Bäume. Immer wieder eröffneten sich Ausblicke auf märchenhafte Wälder, in denen das Sonnenlicht mystische Muster auf den weichen Waldboden zeichnete. Die Strecke präsentierte sich auch im weiteren Verlauf sehr abwechslungsreich. Der Abschnitt durch das Aaley begeisterte mit sanften Hügeln, saftigen Wiesen und urwüchsigen Baumgruppen. Bei jedem Schritt eröffneten sich neue Perspektiven, und die Gruppe genoss sichtlich das Gefühl von Freiheit und Verbundenheit mit der Natur. Im Liesertal führte der Pfad an idyllischen Wiesen entlang und bot immer wieder faszinierende Ausblicke auf das ruhige Tal. Hier wuchs die Vorfreude auf eine besondere Rast, denn wenig später erreichte die Gruppe den Sauerbrunnen. Die sprudelnde Quelle lud nicht nur zum Verweilen ein, sondern auch zur Verkostung des frischen, mineralreichen Wassers, das seit Jahrhunderten für seine wohltuende Wirkung bekannt ist. Mit vielen Eindrücken und zufriedenen Gesichtern machten sich die Wanderer auf den Rückweg. Der Üdersdorfer Wasser- und Felsenweg bewies einmal mehr, wie vielfältig und märchenhaft die Eifel ist – eine Landschaft, die zum Staunen, Innehalten und Genießen einlädt.
OG Kaisersesch
Nächste Termine
| Sonntag, 22. März Jagdwurstwanderung |
| Samstag, 11. April 18:00 Uhr Familienabend und Jahreshauptversammlung |